Bei Arbeiten mit Textverarbeitungen, Tabellen, Datenbanken und beim normalen Internetsurfen werden moderne PC von einem Nutzer im Durchschnitt nur zu ca. 5% ausgelastet. Aus diesem Grund feiert das Terminal-Server Konzept im Moment seine Auferstehung.
Weitere Vorteile sind die vereinfachte Administration und Softwareinstallation, da dies zentral geschieht und nicht an jedem Arbeitsplatz einzeln.
Als Arbeitsplatzrechner können spezielle Thin Client zum Einsatz kommen. Dort ist die Hard- und Softwareausstattung auf das wesentliche reduziert. Deshalb sparen diese Geräte Platz, Strom und sind in der Regel gegenüber Standard PC's völlig lautlos, da auf Lüfter und Festplatten verzichtet werden kann.
Ebenso können aber auch vorhandene, ältere Rechner, als Thin Client umfunktioniert werden. Damit wird vorhandene Hardware, welche eventuell für aktuelle Betriebssysteme zu langsam ist, weitergenutzt und hilft Kosten sparen.
Unix Systeme bringen alle nötige Software für die Grundfunktionen eines Terminalservers bereits mit. Für langsame Netze bzw. bei WAN-Verbindungen hat sich die NX-Server Software der Firma NoMachine bewährt. Diese bietet unter anderem eine Komprimierung der übertragenen Daten an, welche die Verbindungen spürbar beschleunigt.
Soll durch die Anwender auf dem Terminalserver Windows Software, wie zum Beispiel MS Office, genutzt werden, ist dies durch CrossOver Office der Firma CodeWeavers möglich.